Treten für die Ausdauer
Auch wenn das Fahrradergometer eines der ältesten Fitnessgeräte und Heimtrainer ist, ist es ebenso bis heute ein fester Bestandteil in modernen Fitnessstudios und nicht wegzudenken.
Über die Zeit haben sich die Ergometer natürlich weiter entwickelt. Früher bestanden diese Fitnessgeräte neben dem gewöhnlichen Fahrradaufbau meist nur aus einer Schwingscheibe, die mechanisch fester gestellt werden konnte, um den Trittwiderstand zu erhöhen. Heute sind es meist hochtechnische Fitnessgeräte, die mit Computerunterstützung unterschiedliche Trainingsprogramme zur Verfügung stellen und sogar die Pulsmessung beim Ausdauertraining übernehmen, um den optimalen Trainingsbereich im Auge zu halten.
Aufwärmprogramm mit dem Fahrradergometer
Neben dem reinen Ausdauertraining stellen die Geräte im Sportstudio auch eine ideale Voraussetzung dar, sich vor dem Krafttraining oder einem intensiven Kursprogramm ordentlich aufzuwärmen. Zu Hause bieten sie die beste Gelegenheit seinen Sport auch in der kalten Jahreszeit oder bei Regen durch zu führen, ohne das Haus zu verlassen. Gerade wenn die Temperaturen weit unter Null sind, ist dies ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit, da Ausdauertraining bei sehr kalten Temperaturen den Atmungsapparat unnötig belastet.
Gelenkschonende Steigerung der Kondition und Fitness
Sportbeginner oder Übergewichtige haben beim Fahrradfahren die beste Möglichkeit die Kondition und allgemeine Fitness zu steigern. Sehr kontrolliert kann man im unteren Pulsbereich arbeiten und das Schöne ist, man belastet die Gelenke nicht so sehr wie beispielsweise beim Joggen. Gerade bei vorgenannter Gruppe ist der Bewegungsapparat mit Muskeln, Gelenken und Sehnen noch nicht an eine höhere Belastung gewöhnt. Man kann den Körper so an die Belastungssteigerung optimal heranführen.
Crosstraining mit dem Ergometer
Damit es beim Training nicht langweilig und allzu eintönig wird, bieten moderne Ergometer Fortgeschrittenen die Möglichkeit, ein Crosstraining zu absolvieren. Bestimmte Programme simulieren Bergauffahrten, Bergabfahrten, gerade Strecken, Zwischenspurts und sorgen für eine wechselnde Belastung im Streckenprofil und ebenso eine wechselnde Belastung im Ausdauerbereich mit Spitzen und Ruhephasen.
Pulsmessung auf dem Fahrradergomater
Eine parallele Pulsmessung, die gewöhnlich in den Griffen des Ergometers integriert ist und ihre Herzfrequenz auf einem Monitor anzeigt, unterstützt bei der Findung des optimalen Trainingsbereiches.
Will man beispielsweise eher die Fettverbrennung aktivieren, bleibt man in einem niedrigeren Pulsbereich von 100-120 Schlägen pro Minute. Die anaerobe Leistung verbessert man im höheren Pulsbereich bis 150. Diese Pulsbereiche sollten jedoch vorher durch einen kompetentes Fitnessstudio oder einen Sportarzt ermittelt werden. Die angegebenen Werte hier, dienen nur zur groben Orientierung
Pulsbereiche können je nach Trainingsziel voreingestellt werden. Bei Überschreitung regelt der Computer die Belastung automatisch herunter. Wird eine bestimmte Herzfrequenz hingegen nicht erreicht, wird der Trittwiderstand erhöht, um den Puls weiter nach oben zu treiben.
