Sport machen ist im Trend. Seit die Gefahren über falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Fettsucht ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gedrungen sind, haben Fitnessstudios und Verkäufer von Trainingsgeräten Hochkonjunktur. Besonders Maschinen, die Fettabbau durch regelmäßiges Training ermöglichen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Unter diesen sticht der Stepper aus verschiedenen Gründen heraus.
Stepper: Was ist das eigentlich?
Grundsätzlich gilt es, zwei Arten von Steppern zu unterscheiden: Den Ministepper und die große Version, wie man sie häufig in Sportstudios findet. Das Trainingsgerät besteht aus zwei Führungsschienen, auf denen die Füße gestellt werden. Nun lassen sich die Schienen durch Einsatz der Beinmuskulatur bewegen. Dabei kann zwischen verschiedenen Widerständen gewählt werden. Ein Stepper im Fitnessstudio verfügt über eine zentrale Stabilisationsstange, die bis zum Oberkörper reicht. Die Möglichkeit zur Handablage oder Pulsmessung ist gegeben. Außerdem kann zwischen verschiedenen Programmen mit wechselnden Widerständen gewählt werden.
Trainingseffekt des Steppers
Wer auf diese Weise Sport betreibt, sorgt in erster Linie für eine Stärkung der Beinmuskulatur. Daraus erfolgt ein Ausdauertraining. Effekte sind der Fettabbau, die Verbesserung der eigenen Fitness und Gesundheit.
Häufigkeit und Intensität des Trainings auf dem Stepper
Der Stepper erfreut sich einer großen Beliebtheit, weil man durch relativ verhaltenes Training bereits erste Erfolge verspürt. Dies verführt dazu, immer häufiger, länger und härter zu trainieren. Davon ist abzuraten. Der Stepper ist ein Ausdauertrainingsgerät. Dies bedeutet: Menschen, die mit Sport anfangen, sollten nicht öfter als zwei bis drei Mal die Woche auf den Stepper steigen und sich auf anfangs zehn bis dreißig Minuten mit leichten Widerständen beschränken. Mit steigender Leistung kann man Häufigkeit und Intensität steigern, sollte jedoch nicht öfter, als jeden zweiten Tag auf den Stepper steigen. Wer es übertreibt, hilft der eigenen Gesundheit nicht, sondern gefährdet sie.
Reicht der Stepper alleine als Trainingsgerät?
Grundsätzlich kann der Stepper reichen. Dies hängt von den individuellen Trainingszielen ab: Wer seine Fitness fördern oder seinen Trainingslevel halten möchte, der kommt mit dem Stepper aus. Bei einem Ministepper kann die Situation anders liegen, da dieser nur begrenzte Widerstandsveränderungen zulässt. Irgendwann ist man für das kleine Trainingsgerät zu gut trainiert.
Wer gezielt Fettabbau betreiben oder seinen Körper formen möchte, der kommt nicht nur mit dem Stepper aus. Dieser ist zwar insbesondere bei Frauen sehr beliebt, weil er den Hintern sichtbar formt, aber wie bei allen Ausdauertrainingsgeräten ist eine Mischung mit gezieltem Krafttraining unerlässlich.
Vorzüge des Steppers
Dennoch hat der Stepper seine Qualitäten, die ihn so beliebt machen. Die kleine Ausgabe ist günstig und platzsparend. Das Gerät ist leicht zu bedienen. Sichtbare Trainingsresultate werden schnell erzielt.


