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Haartransplantation

Man kann heutzutage alle möglichen Organe verpflanzen, genauso wie Hände oder sogar die Hornhaut der Augen. Warum also nicht auch Haare? Haare, welche vorher durch den typischen androgenetischer Haarausfall ausgefallen sind.

Die Annahme ist richtig, denn dank der modernen Haartransplantation – Mikrochirurgie ist es tatsächlich möglich, Eigenhaare vom Hinterkopf zu entnehmen und auf den Oberkopf zu verpflanzen. Im Ergebnis hat man dann wieder echtes Haupthaar und die Glatze ist Vergangenheit.

Damit einher geht eine Verbesserung des Selbstwertgefühls und auch der Wahrnehmung durch die Umwelt. Wer ein dichtes Haupthaar besitzt, der ist erfolgreicher in Beruf und Freizeit und neigt weniger zu Depressionen, was durch Studien bewiesen wurde.

Aber wie funktioniert die Haartransplantation eigentlich? Nach den eher wenig zufriedenstellenden Techniken der Neunziger haben sich heute zwei Haartransplantations- Methoden weltweit etabliert, die beide ein beeindruckendes und angenehmes Ergebnis garantieren. Vorausgesetzt, sie werden von jemandem durchgeführt, der sich damit auskennt.

Methode Eins besteht darin, einen Hautlappen vom Hinterkopf zu entnehmen und davon dann alle Haare samt der Wurzel in ihre natürlich gewachsenen Gruppen zu separieren. Diese setzt man dann am Ziel in vorbereitete Löcher ein. Bei Methode Zwei benutzt man eine Hohlnadel, auch die Follicular Unit Extraction Technik genannt. Mit dieser werden einzelne Haare gelöst, die man dann ebenfalls in die Löcher am Oberkopf einsetzt. Die zweite Methode dauert länger und bedarf ein hohes Geschick an mikrochirurgischer Fähigkeiten, daher ist diese Haarverpflanzungs- Methode auch kostenintensiver.

Für die Empfangsfläche ist es wichtig, dass die Löcher in Tiefe und Winkel exakt gesetzt sind, da hierdurch die Richtung bestimmt wird, in welche das Haar wächst.

Nach dem Einsetzen wäre die Haartransplantation auch schon überstanden. Die Haare wachsen frühestens und individuell verschieden ab Monat 4 an der neuen Stelle ebenso, wie sie es an ihrem früheren Standort auch getan hätten. Das Endergebnis einer Haartransplantation – kann man nach ca. 14 – 16 Monaten begutachten, denn nicht alle Haare fangen sofort an zu wachsen. Zudem verändert sich das Haar in den ersten 18 Monaten nach der Eigenhaartransplantation. Es wird nämlich dicker und robuster, was das Ergebnis am Ende entscheidend beeinflusst. Das Haar durchläuft zudem mehrere Wachstumszyklen, so erscheint die neue Haarpracht, selbst nach 14 Monaten nochmal voller, als nach 10 oder 12 Monaten.

Doch vor dem Eingriff muss unbedingt ein ausführliches Gespräch stattfinden, in welchem der Arzt mit dem Patienten genau bespricht, welches Ergebnis gewünscht wird und ob dieses auch realisierbar ist. Denn nur dann ist auch ein zufriedenstellendes Resultat möglich. Entscheiden bei einer Haartransplantation sollte nicht alleine der Preis. Es gibt zwar auch beispielsweise Haartransplantation günstig Türkei in Istanbul, aber wenige √Ñrzte sind auf Haartransplantation spezialisiert. Im Groben sind es 3 Punkte auf die man achten sollte. 1. Der Arzt muss auf Haartransplantation spezialisiert sein 2. Der Arzt muss Erfahrung haben und 3. Der Arzt sollte einige gute Resultate nachweisen können.

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